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Mariazell

Nach dem ausgiebigen Sonnenbad in Fischbach geht meine Reise weiter gegen Norden. Auch deshalb weil ich wieder der Sonne nachfahre. In Mariazell sollte es morgen sonnig sein. Also wieder rein in den Nebel durch das Mürztal, raus aus dem Nebel über den Pogusch mit herrlichem Sonnenuntergang über den Bergen, rein in den Nebel in Turnau und am Seeberg lasse ich den Nebel dann endgültig hinter mir. Um Punkt 16:00 komme ich in Mariazell an. Ab diesem Zeitpunkt ist der Parkplatz wo ich auch übernachten werde kostenlos. Er liegt mitten im Ort und bietet einen herrliche Blick auf die Berge. Gleich daneben befindet sich der Friedhof.

Wir machen uns gleich auf um die Stadt zu erkunden. Es kommt sogar weihnachtliche Stimmung auf. Als schön dekoriert und nette Geschäfte zum flanieren. Ein echter Mariazeller Magenbitter und ein hervorragender Lebkuchen finden den Weg in meinen Rucksack. Sogar die Basilika ist von innen zu besichtigen.


Eine gotische Basilika aus dem 14. Jahrhundert. Auffällig sind die prächtige barocke Innenausstattung und die drei Türme an der Westfront. Die Kirche beherbergt in der so genannten Gnadenkapelle die Magna Mater Austriae. Bei diesem Gnadenbildhandelt es sich um eine kleine hölzerne Marienstatue aus dem 13. Jahrhundert, die mit einem Prachtgewand bekleidet ist und in der Volksfrömmigkeit vieler Katholiken aus dem gesamten mitteleuropäischen Raum eine große Rolle spielt.

Anmerkung am Rande. In diesem Hotel am Platz habe ich als junges Mädchen als Kellnerin und Stubenmädchen zu fürchterlichen Bedingungen und Bezahlung gearbeitet. Kurze Zeit später wurde hier in den Personalunterkünften auch jemand ermordet. Aber das ist lange her. Ich hoffe es ist heute besser.

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