ein wunderschöner Tagesausflug
Heute bleibt das Wohnmobil stehen! Gemeinsam mit Birgit und Waldi, meinen lieben Campingplatzbekanntschaften, machen wir uns mit dem Zug auf den Weg von Corte nach Ajaccio. Ich freue mich richtig auf diesen Ausflug – nicht nur auf die Stadt, sondern auch auf die Fahrt durch Korsikas wilde Bergwelt.
Schon die rund zweistündige Zugfahrt ist ein Erlebnis für sich. Kaum haben wir Corte verlassen, tauchen wir ein in eine Landschaft, die abwechslungsreicher kaum sein könnte: tiefe Schluchten, schroffe Felswände, kleine Bergdörfer und dichte, sattgrüne Wälder ziehen an den Fenstern vorbei. Immer wieder verschwindet der Zug in dunklen Tunneln, rattert über Brücken und gibt plötzlich den Blick auf spektakuläre Täler frei. Ich kann mich kaum entscheiden, wohin ich zuerst schauen soll.








Die Fahrt ist angenehm entspannt, und während die Landschaft langsam an uns vorbeizieht, bekommen wir einen wunderbaren Eindruck vom korsischen Landesinneren.
Ajaccio – die Geburtsstadt Napoleons
In Ajaccio angekommen, empfängt uns eine lebendige Hafenstadt. Es herrscht reges Treiben. Die charmante Altstadt mit ihren engen Gassen lädt zum Bummeln ein.






Ajaccio ist vor allem als Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte bekannt. Er wurde hier am 15. August 1769 geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in der Stadt. Sein Geburtshaus, die Maison Bonaparte, ist heute ein Museum.




Wir lassen uns ohne Eile durch die Altstadt treiben und schlendern anschließend entlang der Einkaufsstraßen. Besonders der Cours Napoléon gefällt mir mit seinen vielen Geschäften und Cafés. .Es macht Spaß, einfach stehen zu bleiben, die Menschen zu beobachten und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Natürlich nehmen wir uns auch Zeit, in den kleinen Läden zu stöbern. Waldi zieht es in einen Plattenladen und mich in ein Sammelsurium-Antiquitätengeschäft.
Zwischendurch gönnen wir uns, Kaffee, Eis und köstliche Crêpes mit Kastanienmus. Sie schmecken herrlich.

Ajaccio verbindet Geschichte, lebendiges französisches Stadtleben und südländische Leichtigkeit auf eine sehr angenehme Weise.
Nach diesem abwechslungsreichen Tag machen wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof. Müde, aber zufrieden steigen wir in den Zug zurück nach Corte. Während draußen erneut die korsischen Berge an uns vorbeiziehen, lassen wir den Tag Revue passieren.
Es war ein wunderschöner Ausflug in netter Gesellschaft. Der Vorschlag von Birgit und meine spontane Entscheidung mitzufahren hat mir bei diesem schlechten Wetterprognosen einen rundum gelungener Tag beschert. In Ajaccio hatten wir ein wunderbares Sonnenfenster und erst über die Berge 🏔️hat es wieder geregnet! 🚂☀️🌧️