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Korsika

Riva Bella so muss es sich im Paradies angefühlt haben

Meer, Sonne, lange Sandstrände und alle laufen nackt herum 😊

Die Ankunft am Riva Bella war etwas mühsam. Der Platz ist riesig, da er mitten in einem Naturschutzgebiet liegt. Also gar nicht so viele Stellplätze, aber viel Gelände. Einen halbwegs ebenen und halbwegs sonnigenStellplatz zu finden, war unter den ganzen ganzen Bäumen nicht so einfach. Nach einigem Hin und Her stand mein Wohnmobil schließlich einigermaßen gerade – dafür habe ich sogar etwas Blick aufs Meer. 😊

Zuerst machte ich gleich mal einen ausgedehnten Erkundung Spaziergang mit Aimy.

Am Rückweg hab ich mir schon gedacht dass ein Gewitter aufzieht. Wobei ich eigentlich die Wetter-App gecheckt habe und da sollte es trocken bleiben. Man soll sich nicht täuschen. Kurz darauf ging ein heftiges Unwetter nieder, es schüttete, und dann kam der Hagel. Ein Blick auf die Wetter-App zeigte, dass ganz Korsika frei war. Nur über unserem Gebiet war eine Unwetterzelle. 🙈

Aber Riva Bella hat definitiv seinen Charme. Der Campingplatz liegt mitten in einem Naturschutzgebiet, direkt an einem kilometerlangen Sandstrand. Alles ist sehr naturbelassen und angenehm unkompliziert. Besonders schön finde ich die entspannte FKK-Atmosphäre. Hier ist alles herrlich ungezwungen, niemand macht sich Gedanken über irgendwelche Äußerlichkeiten.

Und eine kostenlose Sauna am Strand gibt es auch noch – bei den inzwischen etwas kühleren Temperaturen abends ein echter täglicher Genuss. Zuerst aufwärmen in der Fass Sauna, dann gleich runter zu Meer 🌊 zum abkühlen und dabei doch den Sonnenuntergang genießen.

Für Unterhaltung sorgen außerdem die Lamas, Die eigentlich mittlerweile in meinen eigenen großzügigen Gehege gehalten werden, aber manchmal auch gemütlich über das Gelände spazieren. Aimy war etwas irritiert Auch nicht gerade alltäglich auf einem Campingplatz! 🦙

Natürlich wollte ich auch die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden. Aimy durfte wie immer im Anhänger mitfahren. Was auf der Karte nach einer netten Radtour aussah, entwickelte sich allerdings zu einer kleinen Schlammschlacht. Nach den heftigen Regenfällen waren die Wege teilweise überschwemmt, steinig und ziemlich holprig. Mit dem Anhänger im Schlepptau war das stellenweise wirklich mühsam. Bei fünf bis acht Stundenkilometern Durchschnittsgeschwindigkeit hätte die geplante Runde wohl den ganzen Tag gedauert. Also irgendwann umgedreht und ordentlich verschlammt zurückgekehrt. 😂

Deutlich entspannter waren unsere langen Strandspaziergänge. Kilometerweit am Meer entlang, kaum Menschen, nur das Rauschen der Wellen und Amy, die natürlich überall etwas Interessantes zu entdecken hatte. Genau diese Momente liebe ich am Reisen. 🐾

Riva Bella ist ein wunderschönes Beispiel, dass naturverbundener Tourismus funktioniert. Hier wird sehr viel Wert auf Natürlichkeit, und Nachhaltigkeit gelegt. so sind zum Beispiel die ganzen Wege nicht asphaltiert und auch die Stellplätze sind so wie die Natur sie geschaffen haben.

Und immer, wenn ich auf einem FKK Platz bin, weiß ich nicht, warum ich das nicht öfters mache.

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