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American Stable’s Indian Summer in Vidigulfo (Country line Dance Festival)

Den Abschluss der Reise bildet die Teilnahme am Indian Summer Country Festivals des American Stables in Vidigulfo. 

Dank Franziska und ihrem Mann (American Stable) und der wunderbaren Organisation von Dana Goodin konnte die Veranstaltung unter Einhaltung aller Corona Regeln stattfinden. Ich komme am Freitag am späten Nachmittag an. Ich darf mich mit meinem womo direkt an die Aussentanzfläche stellen und bekomme auch Strom. Es stellt sich heraus dass Franziska Oberösterreicherin ist und ihre Schwester sogar in Ottensheim wohnt. Sie hat mit ihrem Mann das Lokal vor einiger Zeit übernommen und steht jetzt nach 5 Monaten  Lockdown an einer schwierigen Grenze. 

Der Abend beginnt mit einem Workshop von Valentina Triglia „Nothing better“ (64 Counts). Danach wird bis 2:00 früh getanzt. Es ist eine tolle und angenehme Stimmung. 

Die Nacht am Parkplatz vom Aberican Stable war ruhig und angenehm. Die Sonne strahlt vom Himmel und um 12:00 starten wir mit dem nächsten Workshop. Teo Lattanzio „Whan‘t you be mine“, dann um 15 Uhr von Dana Goodin mit „Raise’ em up“. Den 18 Uhr Workshop habe ich leider ausfallen lassen.

Essen Hunde spazieren etc. Um 21:00 Uhr hat dann Teo Lattanzio einen zweiten Tanz vorgestellt, da David Prestor krank war und nicht kommen konnte. „Somebody to you“ etwas schwieriger aber wie alle Tänze von Teo sehr schön. In Italien gibt es übrigens auch einen line Dance Fotografen Namens „Franz“ was ich sehr witzig fand. Schön war auch Sonja aus Deutschland und Astrid aus Holland kennengelernt zu haben. Beide auch Catalan Enthusiasten.

Abends stand plötzlich Katrin mit ihrem Mann Markus vor mir. Wir haben uns in der Schweiz beim Catalan’s up kennengelernt und sie waren auf der Durchreise vom Italienurlaub zurück in die Schweiz. Sie wollten eigentlich nur kurz auf einen Kaffee vorbeischauen und dann weiterfahren. Aber wir haben uns so gut verstanden, dass Katrin den Workshop von Teo mitgemacht hat und Markus sein Dachzelt ausgefahren hat. Getanzt wurde wieder bis Mitternacht. Bei einem gemütlichen Schlummertrunk „Wiskey“ haben wir den Abend ausklingen lassen. Es wurde leider wieder halb drei bis ich im Bett war.

Am nächsten Morgen haben wir dann gemeinsam gefrühstückt. Um 12:00 kam dann  Gianmarco Rossato Johnny und hat den Tanz  „Take a Break“ vorgestellt. Er hat ihn draußen während wir gefrühstückt haben vorgetanzt und ich habe mir gedacht „Scheisse das lerne ich nie“. Aber er ist ein excellenter Teacher, sehr ruhig und präzise und ich habe es gut geschafft. 👍. Um 15:00 haben wir noch eine live Aufnahme für Daniela Batros gemacht und für sie Ihren „Secret“ getanzt. Dannach habe ich dann noch schnell den Workshop von Frederica Dall‘ Aglio „My girl“ mitgemacht bevor ich zusammengepackt, mich von allen verabschiedet habe und um 17:00 die Heimreise angetreten habe. Beim Aufbruch hab’s noch einen Regenbogen. Möge dies ein Symbol dafür sein dass sich der American Stable wieder Licht am Horizont haben möge nach der schwierigen Zeit des Lockdowns in der Lombardei.

Aimy hat mit Dana Freundschaft geschlossen und hat sich schon beim Dog Dance mit ihr versucht.

Ich bin stolz dass ich doch schon einige Tänze mittanzen konnte die ich selbst gelernt habe und auch einige aus unserem Kurs. By and By, Deep in By Heart, Stay, 16 Bars, 1&1, Secret, Borrow my heart, Country Thunder, There ins a Fire, Brunch, Country Fever, Clickety clack, Chill factor, Bring down the House, On the Road again, Open Heart cowboy, Three teacher, Endless, Day of victory, Lonley drum, Socks and diapers, 

Die Heimfahrt ging glücklicherweise gut. Entgegen meinem Plan in Sterzing zu übernachten bin ich durch nach Hause gefahren. Ich habe noch Sommerreifen drauf und nachdem sie ab 2 Uhr früh Regen/Schnee prognostiziert haben, wollte ich noch über den Brenner und dann hatte ich keine Lust mehr auf die Suche nach einem Schlafplatz. Am Brenner hatte ich noch eine Begegnung die einen nur Kopfschütteln lässt. Ich wollte eine Auto mit meinem großen Wohnwagen Anhänger überholen, da er mir irgendwie schon zu schnell unterwegs war und etwas schlingerte. Ich auf die äußerste Spur. Und dann zurück auf die mittlere, da rechts noch ein Lastwagen war. Auch den wollte ich noch gemütlich überholen. Der Wohnwagenfahrer hat aber scheinbar ein kleines Ego und hat noch mehr Gas gegeben. Mit sicher 130 -140 km/h hat er mich rechts überholt und ist dann hinter dem LKW und direkt vor mir von rechts hereingeschnitten. Zum Glück konnte ich noch abbremsen. Warum er das gemacht hat erzieht sich bis heute meiner Vorstellung. Er ist auf jeden Fall im Höllentempo weiter gefahren. Nach 8 Stunden im Auto bin ich dann wohlbehalten um 0:30 zu Hause angekommen und ins Bett gefallen. 

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