Auf der Heimfahrt von Istrien habe ich noch einen Stopp in Süd Slowenien gemacht. Ich hatte schon länger vor mal her her zu kommen. Am Sonntag früh bin ich nach einer abschließenden netten SUP Tour von Novigrad gestartet. Der Weg führte ausschließlich auf Nebenstraßen quer durch die istrischen Berge. Etwas abenteuerlich mit dem großen Wohnmobil. Aus den geplanten dreieinhalb Stunden wurden dann letztendlich sieben. In Slowenien hat Google Maps es dann doch geschafft, mich bis zu einem schmalen Hohlweg zu lotsen. Dort hinein zu fahren, habe ich dann verweigert und musste auf einem schmalen Weg umdrehen. Dank Recherche mit ChatGPT konnte ich eine alternative Route zum Camp finden.

Der Empfang ist freundlich alles wirkt etwas improvisiert. Aktuell bin ich das einzige Wohnmobil auf dem Camp. Von den netten kleinen Hütten sind zwei belegt. Aimy und ich machen noch einen kleinen Abendspaziergang am Fluss entlang und nehmen nach dem Abendessen noch einen Drink in der Bar. Adventurespritz heißt er. 😊










Für den nächsten Tag wäre eine 6 km Paddeltour an der Kolpa geplant. Ich sollte mich melden, wenn ich zur Einstiegstelle gefahren werden möchte.
Am nächsten Morgen machen wir wieder einen langen Spaziergang entlang des Flusses und ich stelle fest, dass dieser doch sehr viele Stellen hat mit einer starken Strömung und zusätzlich ist aktuell sehr wenig Wasser im Fluss. Ich erhalte auch kaum Informationen zu Wehren und nötigen Umtragungen. Ich möchte kein Risiko eingehen und entscheide mich gegen diese Tour. Vielleicht passt es ein anderes Mal mit jemand der Erfahrung hat. Aber ich finde auf meinem Morgenspaziergang Flussaufwärts hinter einer Wehr eine wunderschön aufgestaute Stelle. Diese wird als SUP Area deklariert. Meine Recherche sagen mir, dass dieses ruhige Wasser circa eineinhalb Kilometer bis zur nächsten Wehr zu befahren ist.








Und genau das wird heute mein Plan.




Ich schnappe mein Packcraft und kurze Zeit später paddeln Aimy und ich den Fluss hinauf und wieder hinunter. Dazwischen etwas baden im Fluss und in den Himmel blicken. Danach machen wir diese Tour noch mal. Beim ersten Mal bin ich ganz alleine am Fluss. Bei der zweiten Tour paddle ich mit einer Gruppe junger Burschen. Die sitzen zu mehreren in ihren Booten und haben eine Menge Spaß. Insgesamt bin ich dann heute auch auf meine 6 km gekommen. Und ich stelle wieder fest, dass die Entscheidung für das leichte Packcraft eine richtige war.









Um 17:00 Uhr zieht jedoch ein Gewitter auf und aus meinem Abendspaziergang wird eher nichts. Es ist auf jeden Fall ein Platz zum wiederkommen. Man kann sich die Gegend auch mit dem Rad hervorragend erkunden.