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Österreich

Ein Wochenende mit Countrymusik

Donnerstag 2.6.2020

Ein verlängertes Wochenende liegt vor mir. Das Wetter entscheidet mit wohin ich fahre. Und diesmal geht‘s erstmals Richtung Purgstall an der Erlauf. Der Campingplatz in Purgstall hat perfekte Bewertungen und so steuere ich diesen Platz mal an. Ich werde (obwohl offiziell noch Mittagsruhe ist) herzlich empfangen. Es ist noch ausreichend Platz. Es gibt einen Schwimmteich am Platz (wobei ich jetzt schon feststellen muss dass meine Wasserqualität zu Hause konkurrenzlos ist – ein wenig zeolith und Ema würde dem Teich durchaus gut tun). Mir wird auch sofort ein Weg zum Bach mit einer Schotterbank erklärt wo die Hunde baden dürfen.
Nachdem ich erstmals meinen Hunger gestillt hatte machten wir uns gleich auf den Weg. Shila und Aimy genossen das plantschen und Steckerl apportieren im kühlen Nass.

Das Wetter ist hier immer noch sonnig, so dass auch ich mich anschließend in den Schwimmteich werfe. Gut abgekühlt verbringe ich die nächsten zwei Stunden mit Arbeit. Dank der Videokonferenzen ist das gut möglich.

Abends machen wir uns noch zu Fuß auf den Weg nach Purgstall. Mit Shila geht es nur langsam voran. Aber wir schaffen unsere Sightseeingtour und ergattern in einem Café neben der Kirche sogar ein Eis. Shila muss sich jetzt die Eiswaffel mit Aimy teilen.

Abends genieße ich die Ruhe beim Rauschen des Baches und einem Glas Wein. (Und trotz Ankündigung regnet es immer noch nicht)

Freitag 3. 6. 2020

Heute Nacht hat es ordentlich geregnet aber morgens war es schon wieder halbwegs trocken. Aber der Tag begann trotzdem nicht ganz so wie geplant. Das Gas ist aus!! Frisches Gebäck habe ich In der Hand aber kein Kaffee. Also zur Rezeption. Sie selbst haben keine Glasflaschen aber der Juniorchef würde ins Lagerhaus fahren und sie for mich tauschen. Ein besonders großen Lob für den aktiv Camping Purgstall 👍. Auch sonst ist dieser Platz uneingeschränkt zu empfehlen. Aber bis die Flasche da sein wird, vergeht eine Stunde. Ich klopfe mit meiner Espressokanne bei den Nachbarn. Ein junges Pärchen mit Kindern und Hunden retten mein Frühstück. Gegen Mittag kommt früher als erwartet die Sonne raus. Und so packe ich die Hunde in den Hänger und radle in die Erlaufschlucht. Wunderschön 😊. Bei der zweiten Brücke parke ich mein Gefährt und quere über die Brücke zu Fuß. Nach einem kurzen Stück finden wir einen guten Abgang „zum Kraftplatz“ steht dort. Und das ist er wirklich. Wer braucht die Soca wenn man die Erlauf hat, frage ich mich kurz. Die Hunde genießen das Baden im klaren Wasser und ich mache es mir auf einem Stein in der Sonne gemütlich. Das kontinuierliche Bachrauschen wirkt wunderbar entspannend.

Zurück am Campingplatz springe ich zur Abkühlung erstmals in den Schwimmteich bevor es zum kochen geht. Mehr und mehr für füllt sich der Platz. Auch auf der Zeltwiese stehen schon einige Zelte. Auf unserm Abendspaziergang wandern wir den Bach etwas hinauf. Mit den Crocs geht das ganz gut. Shila geht gut mit m, nur Aimy hat manchmal Probleme, da das Wasser für sie zu tief wird. Da musste ich ein wenig unterstützen.

Abends fahre ich auf einen kurzen Sprung in den Westen Saloon nach Amstetten. Leider kann ich nicht lange bleiben, da ich vor 22:00 wieder am Platz sein muss. Aber auch die Fahrt dorthin, durch das wunderschöne Mostviertel in der Abendsonne ist ein Genuss. Der Saloon ist nett, gute unkomplizierte Stimmung. Selbst ein „Lonesome Cowboy“ mit seinem Pferd fehlt nicht. Und auch ein paar Linedance Nummern werden gemeinsam getanzt. Leider muss ich als  die Tanzerei etwas Fahrt aufnahm, aufbrechen. Dennoch ein netter Abend bei schöner  Abend bei Countrymusik . 

Samstag 4.6.2020

Ausgeschlafen – getratscht -gut gefrühstückt und eine Hundegassirunde im Bachbett. Der Tag beginnt schon mal gut. Heute soll es nach Münnichreith am Ostrong gehen. Dort spielt ein Reitfreund mit seiner Band „the 3-G-Cowboys“ übrigens die besten Interpreten von Jonny Cash und June Carter die ich kenne.

Und ich kenne das Original gut. Sie spielen am bei den Fischteichen am Brennhof. Ein lauschiges Plätzchen. Hier war ich schon mit Barney und Georg mit den Pferden. Und es ist wunderbar ich treffe alle wieder. Sogar Kenia die golden Retriever Hündin von Georg gibt es noch. Sie ist mittlerweile 16 Jahre alt. Und schafft es noch sich innerhalb kürzester Zeit zuerst im Wassergraben zu versenken (wir mussten ihr raushelfen), im fetten Papier und anschließend in der Asche eines Lagerfeuers zu wälzen.

Es gibt auch eine kleine Tanzfläche und einige Tänzchen können wir gemeinsam hinlegen. Es gibt frischen gegrillten Fisch zu essen und viel zu erzählen. Ein paar geräucherte Forellen finden dann doch noch den Weg in meinen Campingkühlschrank.

Eigentlich wäre ich gerne länger geblieben aber ich sollte ja um 18:00 in Regau am Baggersee beim nächsten Countryfest sein. Dort wartet schon Johanna um mit mir erstmals nach corona wieder auf einem Fest zu tanzen. Ich lerne ihren Papa und seine Frau kennen was mich sehr freut. Auch sonst ergeben sich neben den Tanzen wieder nette Begegnungen und Gespräche. Auch der Baggersee ist ein genialer Platz und der Sonnenuntergang wunderbar. Mein Wohnmobil habe ich am Parkplatz abgestellt und hoffe auf eine ruhige Nacht.

Sonntag 5.6. 2020

Ich habe gut geschlafen auf meinem netten Parkplatz mit Blick auf den See. Es ist um 7:30 noch sehr ruhig und so springe ich gleich mal ins kühle Nass um ein paar Runden zu schwimmen. Das Wasser ist herrlich klar. Dann gibts Frühstück und ich überlege meine Tagesplanung.


Zuerst geht es zum Traunfall. Durchaus beeindruckend zum Anschauen. Zum Wasser kommt man nicht und die Wandermöglichkeiten sind auch sehr beschränkt. Aber für meine Seniorin sind die Höhenunterschiede und die Treppen mehr wie ausreichend.

Dann geht es gemütlich über Nebenstraßen nach Perg. Dort werde ich schon von Jack und Maria erwartet. Rad und Hänger sind rasch ausgepackt und wir radeln der Naarn entlang nach Mitterkirchen. Unterwegs gibt es mal einen Badestopp in der Naarn.

Und wieder kann ich nur den Kopf schütteln. Hier wurde gefeiert. Es liegen Bierdosen und Flaschen in der Wiese. Aimy muss ich mehrmals halbverweste Hühnerteile entreißen, die sie natürlich zielsicher findet. Und wieder muss ich an die vielen Tafeln denken „aus hygienischen Gründen sind Hunde verboten….“

in Mitterkirchen kehren wir beim Heurigen Moser ein. Herrliches Essen, hervorragender Most, toller Uhudler.

Dann gehts weiter nach Wallsee. Dort verwöhnen wir uns noch mit einem Eis. Dann gehts der Donau entlang nach Au. Auch hier machen wir nochmals eine gemütliche Trinkpause bevor es wieder nach Perg zurückgeht. Im Garten im Schatten lassen wir den Tag ausklingen.

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