Kategorien
Ungarn

Einige Tage in Bük, Fonyöd, Keszthely, Velem und Köszeg

Am letzten Sonntag, gleich nach dem Countryfest, geht es nach Ungarn. Mein Implantat war ja im Herbst 2020 gebrochen und wurde noch im Dezember ersetzt. Dann kam der lockdown. Nun endlich soll ich den Zahn drauf bekommen. Vom Schlafmangel habe ich etwas Kopfweh, aber das fahren ist ganz angenehm, da kaum Schwerverkehr. Etwas gestresst bin ich noch von meiner Kleinen Katastrophen-Kette von Samstag. Nach Sopron dann gleich der nächste Stress. Ich fahre irrtümlich ohne Vignette auf die neue Autobahn auf. Kurz davor haben beide Navis gestreikt. Ich kaufe halt etwas verspätet am nächsten Parkplatz online eine Vignette und erwische promt die falsche Kategorie. 🙈 nach einer gefühlten Ewigkeit kann ich endlich von der Autobahn runter. Scheisse das wird eine Geldbuße geben.
Dann erreiche ich den Camping Panorama in Bük. Er ist sehr ursprünglich und nett. Man kann sich den Platz aussuchen Ein kleiner Pool (leider nur ca. 60 cm tief ladet zur Abkühlung ein. Abends wandere ich mit den Hunden zum Thermalhotel um vein Bankomaten Forint zu holen. Nach Anschluss bekomme ich eine Quittung aber kein Geld. Reklamation an der Rezeption, die telefoniert mit der Hotline. Ich soll warten und würde einen Rückruf bekommen. Der erfolgt dann auch nur um nach langwierigen Kommunikationsproblemen zu erfahren, dass ich das alles mit meiner österreichischen Bank klären muss. Zum Glück habe ich noch ausreichend Forint von einem früheren Aufenthalt. So geht sich zumindest das Abendessen aus.

Am Montag nach dem Zahnarzt (Abdruck) fahre ich bei 34 grad Richtung Balaton. Wasser für mich und die Hundi’s. In Fonyöd soll es einen Hundestrand geben. Und diesmal habe ich Glück. Ich finde sogar einen Parkplatz im Schatten. Dann zahle ich für uns drei 4 Euro Eintritt und ich muss sagen es ist ok. Dafür wird einiges geboten. Ein großes weitläufiges Gelände mit Liegewiese, teilweise unter schattigen Bäumen, Liegen-uns SUP Verleih, ein Kiosk (dort bekommt man auch Hubdeleckerli, Frisbee 🥏 und anderes Hundespielzeug…. Treppen ind Rampen erleichtern den Einstieg ins Wasser ( das ist für meine alte Shila wichtig). Obwohl viele Hunde da sind geht es meist sehr entspannt 😎 zu.

Obwohl ich eigentlich geplant hatte dort frei zu übernachten, entscheide ich mich abends doch noch nach Keszthely zu fahren. In der Nacht sind Gewitter angesagt, morgen Vormittag soll es regnen. Am Camping Gärtnerhof ist alles voll. Am Castrum Campingplatz in der Nähe ist Platz. Er ist sehr schön (aber auch deutlich teurer) hat aber einen schönen großen Pool der von 8-21 Uhr offen ist. So tauche ich abends noch einmal ins kühle Nass.
In der Nacht fängt es ordentlich zu Gewittern an. Vor allem der Sturm ist unheimlich. Ich hoffe dass mir kein Asr des Baumes über mir aufs Auto fällt. Ich schlafe dennoch sehr gut und auch sehr lange. Erst gegen 10:30 hört der Regen langsam auf und wir schlüpfen aus dem Bett. Nach dem Frühstück erkunden wir zu Fuß Keszthely. Zuletzt mache ich sogar noch einen Abstecher ins kleine Erotik Museum.

Abends habe ich ein Lokal rausgesucht das der absolute Volltreffer ist. Und wieder habe ich Glück und ergattere einen freien Platz. Endlich einmal eine Speisekarte abseits von Schnitzel und Pommes. Mein Menü bestand aus: rosa gebratener Entenbrust auf Mango- chutney und Kartoffel-Spargel gratin, dazu ein Glas Rosé und eine große Flasche Mineralwasser 0, 75, danach einen Espresso und einem Apfelstrudel mit Zimtschaum und Vanilleeis. Ich brauche jetzt nicht zu sagen, dass alles hervorragend geschmeckt hat. Die Rechnung betrug umgerechnet gerade mal 20 Euro.

Heute morgen geht es Sud den Markt in Keszthely. Danach ergattere ich noch einen Termin bei der Fusspflege bevor es langsam wieder Richtung Norden geht.

In Velem beschließe ich den Weg zur Sankt Veits Kapelle zu wandern. Und ich muss sagen es ist nicht ganz ohne. Es sind ganz schöne Höhenmeter zu bewältigen aber der Platz um die Kirche ist mystisch. Zuletzt schnaufen Shila und ich im Duett. Aimy ist gerade mal aufgewärmt. 😅.

Dann geht die Fahrt die letzten 20 min nach Köszeg. Ich war früher öfters dort Aber so schön habe ich es nicht in Erinnerung. Ich parke am Burgparkplatz, erkunde die Stadt, esse hervorragend in der „Hexenküche“ und teile meinen Stellplatz wieder einmal mit einer Horde Jugendlicher die hier ihre Treffen abhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code