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Spanien

Torre la Sal (Bravoplaya)

Eine Woche am Campingplatz Bravoplaya mit Sabine und anderen Solistinnen. Sabine habe ich schon vor 2 Jahren kennengelernt. Gerda, Rosemarie und Angela erst hier. Für mich ist der Campingplatz am Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Sehr eng, sehr belegt und sehr Deutsch. 95% Deutsche und ein paar Quoten Österreicher. Dementsprechend das Verhalten am Platz. Alles sehr reglementiert. Meist Überwinterer die sich für mehrere Monate hier häuslich einrichten. Jetzt rund um Weihnachten 🧑‍🎄sind viele Plätze mit all erdenklichem Weihnachs Bling-Bling vom Chinesen dekoriert. Ein wenig Schrebergarten Idylle unter südlicher Sonne. 

Dennoch hat der Platz auch seine positiven Seiten. Wir in unserem ruhigen Eck haben’s ganz gemütlich. Nette Nachbarn. Ein Restaurant und eine Bar direkt gegenüber. In ein paar Schritten ist man am herrlichen Strand. Ideal für spontane Morgen- und Abend Spaziergänge mit den Hunden. 

Ein beheiztes Hallenbad lädt zum schwimmen ein und morgens um 10:00 gibts Aqua Gymnastik. Perfekt für meinen geplagten Rücken. 

Auch die Umgebung ist sehr schön. Wenn man sich die riesigen Bettenburgen wegdenkt. Auf der einen Seite Richtung Torrenostra fährt man mit dem Rad durch 🫒 Oliven 🍊 Orangen und Mandarinen 🍊 Hainen. Und durch ein Vogel 🦅 Naturschutzgebiet. 

Die andere Richtung nach Benicassim führt auf der Via verda del Mar auf einer aufgelassenen Bahnstrecke (inkl. Tunnels) am Meer entlang. 

Diese Woche hat mich mein Fahrrad genervt. Zuerst hält der Akku nicht. Recherche im Internet. Mit Hilfe meines Camping-Nachbarn und seinem tollen Werkzeugkoffer konnte das Problem notdürftig behoben werden. Dann quietscht mein Pedal dass man einen Tinnitus hat. Und auf unserer Radtour zum Markt nach Orpesa verliert meine linkes Rad des Hundeanhängers Luft. Ich komme mit einem platten dort an und das Ventil hat sich so verschoben dass ein aufpumpen nicht möglich ist. Ich sehe mich schon mit meiner alten Hündin Shila die 6 km zu Fuß nach Hause gehen. Dank der Unterstützung von den Solistinnen schaffte ich es dennoch in Orpesa einen Radhändler aufzutreiben der den Schlauch tauscht. So steht einer Weiterfahrt und Burg-Besichtigung nichts mehr im Wege. Auf der Heimfahrt gibts noch eine Runde Wermut rojo natürlich auf meine Kosten in einer Bar am Meer. 

Weihnachten verbringen wir gemütlich mit Strandspaziergang, um 15 Uhr Umtrunk bei Sabine. Dann backe ich im Omnia einen Hackfleisch Strudel mit Käse und Paprika und Sabine und ich machen es uns mit unsere Weihnachtsdeko unter der Markise gemütlich. Den Abend lasse ich dann mit diversen Telefonaten mit meinen Kindern und Freunden bei einem Teller Lebkuchen ausklingen. 

Alles in allem eine schöne Woche mit netten Begegnungen und viel Gemütlichkeit. Morgen gehts weiter. 

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