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Von Tirana an die Kotorbucht

15. 6. 2017  Von Tirana an die Kotorbucht (Montenegro)

Leider musste ich langsam die Heimreise antreten. Ich fahre von Tirana über Shkodra nach Kotor. Diese Stadt sollte man ja auch gesehen haben. Die Grenzübertritte gestalten sich dank meinem Polizeiausweis (ich lerne dazu), entspannt kollegial. In Kotor finde ich einen bewachten Parkplatz in der Nähe der Altstadt. Der Parkplatzwächter ist unfreundlich bis aggressiv und es sollte nicht mein letzter enttäuschender Eindruck dieser Stadt sein. Mein Vorhaben in Kotor gemütlich essen zu gehen und das Flair zu genießen ist ob der überteuerten Preise und den Besuchermassen plötzlich gar nicht mehr attraktiv. Ich mache einen Rundgang und beschließe nach 30 Min. weiterzufahren. Als ich bei einer öffentlichen Toilettanlage vorbeikam, entschied ich diese zu benutzen und Shila wie gewohnt in die Toilette mitzunehmen. Ich wollte sie nicht den Menschenmassen draußen aussetzen. Aber ich hatte nicht mit der Furie einer Klofrau gerechnet. Sie bekam einen hysterischen Anfall, beschimpfte mich und knöpfte mir dennoch 50 Cent fürs Pinkeln ab. Ich war diesmal froh die Sprache nicht zu verstehen. Kurzfristig überlegte ich gleich noch weiter nach Kroatien zu fahren. Irgendwie hatte ich genug von Montenegro. Letztendlich habe ich dann doch in der Bucht von Kotor einen Campingplatz aufgesucht. Ja die Bucht ist schön. Aber besser wäre gewesen, sie auf der Hinfahrt zu besuchen. Jetzt nach Albanien war ich verwöhnt von herrlicher Landschaft, entspannten freundlichen Menschen, Hundefreundlichkeit und fehlenden Verbotsschildern. Hier in Montenegro war alles anders.

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