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Rumänien

Brașov (Kronstadt – Corona)

Das mit Corona stimmt wirklich, so hatte der Deutsche Orden die Stadt bei der Gründung genannt. 😆

Gestern Nachmittag bin ich noch, bevor ich es mir im Pfaarhof gemütlich gemacht habe, nach Kronstadt gefahren. Die Altstadt ist erstaunlich klein, für den Rest der Stadt. Laut Reiseführer findet man im Zentrum keinen Parkplatz. Dan hat mir jedoch einen guten Tip gegeben und ich konnte super und sehr zentral parken. Für rumänische Verhältnisse recht teuer. 1 Euro die Stunde. Dafür ist Platz.

  • Brașov (Kronstadt – Corona) ist eine Großstadt in Rumänien mit etwa 250.000 Einwohnern. Im Süden und Osten ist die Stadt von den Karpaten umgeben.
  • Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet 1225 mussten die Deutschordensritter Kronstadt verlassen und ließen sich im Baltikum nieder. Kronstadt war über Jahrhunderte neben Hermannstadt das kulturelle, geistige, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert auf Einladung des ungarischen Königs in der Region siedelten und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mehrheit der Stadtbevölkerung bildeten. Im 13. Jahrhundert fielen die Mongolen und seit dem 14. Jahrhundert immer wieder Türken in die Stadt ein. Um 1500 hatte Kronstadt etwa 10.000 bis 12.000 Bewohner und war die größte Stadt Siebenbürgens, die ihren Reichtum und damit auch ihre Selbständigkeit dem Handel verdanken. Die Schwarze Kirche, die gotische Stadtpfarrkirche, war die größte südöstlich von Wien. Mit vielen Schulen war die Stadt ein wichtiges Zentrum des siebenbürgisch-sächsischen Humanismus. Ab 1523 kamen erste evangelische Schriften von Martin Luther in die Stadt. Johannes Honterus  kehrte nach seiner Ausbildung in Wien 1533 als Anhänger der Reformation zurück. Er reformierte das Schulwesen, um humanistische Bildungsziele zu erreichen. Er eröffnete eine Druckerei und gab zahlreiche Schriften heraus. 1543 gab Honterus die Bekenntnisschrift „Reformationsbüchlein für Kronstadt und das Burzenland“ heraus, worin er sich an die Reformationsordnung Nürnbergs anlehnte, das er 1529 besucht hatte. Damit galt die Reformation der Kronstädter Stadtbevölkerung als vollzogen und es folgten bald weitere Städte. 1560 wurde andere Bekenntnisse als die lutherische Konfession verboten.
Braunbär
Foto free By Rasmus Svinding
  • Bären in Brasov Beinahe täglich werden in den Randbezirken der Stadt Bären gesichtet, welche die dortigen Mülleimer nach Essbarem durchsuchen und sich sogar von Menschen füttern lassen. In den Wäldern rund um Brașov leben noch Bären (Brauner Karpatenbär) in freier Natur. Damit ist es eine der wenigen Gegenden in Südosteuropa, wo das noch der Fall ist.

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