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Hermannstadt (Sibiu )

Wegen dem angek├╝ndigtem Regen ­čîž Wetter habe ich doch schweren Herzend diesen gastlichen und gem├╝tlichen Ort verlassen und bin Richtung Westen aufgebrochen. Aber ich wei├č hierher komme ich wieder.
Es sollte in Hermannstadt noch warm und sonnig ­čśÄ sein. Und es war eine gute Entscheidung. Das Thermometer kletterte auf 21 grad und erstmals hatte ich nur ein T Shirt an.
Ich parke am zentralen Parkplatz. Hier k├Ânnte man theoretisch auch ├╝bernachten. Im Sommer vermutlich keine gute Idee da der ganze Platz in der prallen Solle liegt.

Also ich muss sagen Sibiu ist eine zauberhafte Stadt. Wundersch├Ân renoviert. Viele G├Ąsschen und Pl├Ątze.

Die evangelische Kirche

Die L├╝genbr├╝cke

Manchmal kommt man auch etwas beobacht vor. ­čśä


100 % Deutsch ­čśé steht auf der blauen Tafel

Die B├Ąckereien haben hier eine tolle Durchreiche zur Stra├če. Praktisch wenn man mit den Hunden einkaufen will.

Ich finde ein tolles Restaurant mit hervorragender K├╝che. F├╝r Rum├Ąnen nicht gerade billig. Aber sehr gute Qualit├Ąt. Am Nachbartisch sitzt ein junges deutsches P├Ąrchen. Es stellt sich heraus dass er in Rum├Ąnien Medizin studiert.

  • Geschichtliches:
  • In Siebenb├╝rgen bildete Hermannstadt das Oberzentrum im wichtigsten Siedlungsgebiet der Siebenb├╝rger Sachsen.
  • Versuche, die Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eintragen zu lassen, sind bisher gescheitert. Jedoch unternahm die Stadt gr├Â├čte Anstrengungen, um die Altstadtsanierung voranzutreiben. Die Ergebnisse sind u. a. die v├Âllige Neugestaltung des Gro├čen Rings (des zentralen Platzes der Altstadt), des Kleinen Rings und der Heltauer Gasse. Wichtige historische Geb├Ąude wurden und werden mit Mitteln der EU, bundesdeutschen F├Ârdergeldern und staatlichen rum├Ąnischen Geldern renoviert.
  • Ende 2007 wohnten in Hermannstadt 1427 Deutsche evangelischer Konfession, (1,6 %) in der Stadt. Bis zur Rum├Ąnischen Revolution 1989 lebten trotz massiver Auswanderung seit Mitte der 1970er Jahre etwa 20.000 Siebenb├╝rger Sachsen in Hermannstadt. Ihr Bev├Âlkerungsanteil sank nach 1990 schnell und stetig. Die Ortstafeln und die touristischen Informationen sind rum├Ąnisch und deutsch beschriftet.  Die deutschsprachige Hermannst├Ądter Zeitung erscheint w├Âchentlich. Es gibt deutsche Kinderg├Ąrten, Grundschulen, mehrere Gymnasien mit Deutsch als Unterrichtssprache (Muttersprache), an denen ein deutschsprachiges Abitur m├Âglich ist, das von deutschen Universit├Ąten anerkannt wird. Des Weiteren gibt es als Ausbildungsst├Ątte f├╝r deutschsprachige Erzieherinnen und zuk├╝nftige Lehrer das P├Ądagogische Lyzeum. An insgesamt vier Oberschulen (Lyzeen) ist Deutsch die Unterrichtssprache. An der st├Ądtischen Universit├Ąt sind deutschsprachige Studienf├Ącher belegbar. Vorhanden sind au├čerdem eine evangelisch-theologische deutsche Fakult├Ąt, in der die evangelische Kirche A. B. in Rum├Ąnien ihre Pfarrer ausbildet. 

Kurz ├╝berlege ich noch in der Stadt zu ├╝bernachten. Aber es ist heute definitiv zu warm. Ich beschlie├če nochmals zu Maria in ihre Kirchenburg zu fahren. Diesmal kann ich den idyllischen Platz noch richtig genie├čen. Neben mir steht eine Familie die jetzt 6 Monate auf Reisen waren und nun auch auf dem Heimweg sind.
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Und ja die St├Ârche sind nach Cristian zur├╝ckgekommen. Den Vormittag verbringe ich bei herrlichem Sonnenschein mit Lesen, Hundetraining und Storchbeobachtung.

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