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Hermannstadt (Sibiu )

Wegen dem angekündigtem Regen 🌧 Wetter habe ich doch schweren Herzend diesen gastlichen und gemütlichen Ort verlassen und bin Richtung Westen aufgebrochen. Aber ich weiß hierher komme ich wieder.
Es sollte in Hermannstadt noch warm und sonnig 😎 sein. Und es war eine gute Entscheidung. Das Thermometer kletterte auf 21 grad und erstmals hatte ich nur ein T Shirt an.
Ich parke am zentralen Parkplatz. Hier könnte man theoretisch auch übernachten. Im Sommer vermutlich keine gute Idee da der ganze Platz in der prallen Solle liegt.

Also ich muss sagen Sibiu ist eine zauberhafte Stadt. Wunderschön renoviert. Viele Gässchen und Plätze.

Die evangelische Kirche

Die Lügenbrücke

Manchmal kommt man auch etwas beobacht vor. 😄


100 % Deutsch 😂 steht auf der blauen Tafel

Die Bäckereien haben hier eine tolle Durchreiche zur Straße. Praktisch wenn man mit den Hunden einkaufen will.

Ich finde ein tolles Restaurant mit hervorragender Küche. Für Rumänen nicht gerade billig. Aber sehr gute Qualität. Am Nachbartisch sitzt ein junges deutsches Pärchen. Es stellt sich heraus dass er in Rumänien Medizin studiert.

  • Geschichtliches:
  • In Siebenbürgen bildete Hermannstadt das Oberzentrum im wichtigsten Siedlungsgebiet der Siebenbürger Sachsen.
  • Versuche, die Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eintragen zu lassen, sind bisher gescheitert. Jedoch unternahm die Stadt größte Anstrengungen, um die Altstadtsanierung voranzutreiben. Die Ergebnisse sind u. a. die völlige Neugestaltung des Großen Rings (des zentralen Platzes der Altstadt), des Kleinen Rings und der Heltauer Gasse. Wichtige historische Gebäude wurden und werden mit Mitteln der EU, bundesdeutschen Fördergeldern und staatlichen rumänischen Geldern renoviert.
  • Ende 2007 wohnten in Hermannstadt 1427 Deutsche evangelischer Konfession, (1,6 %) in der Stadt. Bis zur Rumänischen Revolution 1989 lebten trotz massiver Auswanderung seit Mitte der 1970er Jahre etwa 20.000 Siebenbürger Sachsen in Hermannstadt. Ihr Bevölkerungsanteil sank nach 1990 schnell und stetig. Die Ortstafeln und die touristischen Informationen sind rumänisch und deutsch beschriftet.  Die deutschsprachige Hermannstädter Zeitung erscheint wöchentlich. Es gibt deutsche Kindergärten, Grundschulen, mehrere Gymnasien mit Deutsch als Unterrichtssprache (Muttersprache), an denen ein deutschsprachiges Abitur möglich ist, das von deutschen Universitäten anerkannt wird. Des Weiteren gibt es als Ausbildungsstätte für deutschsprachige Erzieherinnen und zukünftige Lehrer das Pädagogische Lyzeum. An insgesamt vier Oberschulen (Lyzeen) ist Deutsch die Unterrichtssprache. An der städtischen Universität sind deutschsprachige Studienfächer belegbar. Vorhanden sind außerdem eine evangelisch-theologische deutsche Fakultät, in der die evangelische Kirche A. B. in Rumänien ihre Pfarrer ausbildet. 

Kurz überlege ich noch in der Stadt zu übernachten. Aber es ist heute definitiv zu warm. Ich beschließe nochmals zu Maria in ihre Kirchenburg zu fahren. Diesmal kann ich den idyllischen Platz noch richtig genießen. Neben mir steht eine Familie die jetzt 6 Monate auf Reisen waren und nun auch auf dem Heimweg sind.
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Und ja die Störche sind nach Cristian zurückgekommen. Den Vormittag verbringe ich bei herrlichem Sonnenschein mit Lesen, Hundetraining und Storchbeobachtung.

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