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Österreich

Countrymusik, Stillensteinklamm, Schallaburg, Höllenthal, hohe Wand und Wiener Neustadt

Ein wettertechnisch nicht so prickelndes freies Wochenende liegt vor mir.  Regen, Regen aber ich habe es geschafft drei Countryveranstaltungen im Westen (da bleibt das Wetter länger besser) zu finden. Und tanzen hilft bei mir immer gegen Regenwetter-Blues. Also wieder das nötigste in den Bus gepackt und am Freitag Nachmittag geht es zuerst mal nach Grein an der Donau. Ich wandere gemütlich (Shila kann ja nicht mehr so weit) in die Stillensteinklamm. Nachdem es schon nach 17:00 Uhr ist wandern wir ganz alleine. Sie ist wunderschön und mystisch mit den ganzen Steinformationen. Irgendwann muss ich mal die ganze Strecke gehen. Aber im Moment ist eine Stunde genug für Shila. Nachdem ich in Grein bin und jeder der mich kennt weiß, dass ich qualitativ hochwertiges Eis liebe, muss ich zum Schörgi. Das Café ist weit über die Grenzen bekannt für sein hervorragendes Eis. 

Dann gehts weiter über die Donau in den Western Saloon Amstetten. Eigentlich Ardagger. Heute Abend spielen die Music Rebels. Die Stimmung ist wie immer unkompliziert und familiär. Die Band ist ein besonderer Genuss. Tolle Stimmen, vielseitige Instrumente und eine wunderbare Setliste. Das Wetter ist angenehm warm. Ich kann vieles tanzen. Später kommt spontan noch mein Vater dazu. Mit ihm verquatsche ich mich dann bei meinem rituellen After-Dance Wiskey im womo bis 2 Uhr früh. Wir übernachten beide am Parkplatz. 

In der Früh regnet es. Mein Vater ist schon weg als es aufhört und ich mit den Hunden aus dem womo krieche. Nach dem Frühstück machen wir einen ausgedehnten Spaziergang bevor ich nach Schallaburg fahre. Das Wetter ist trocken aber bewölkt und beim Schleierfall wo ich eigentlich hinfahren wollte regnet es. In der Zeitung habe ich von der aktuellen Ausstellung auf der Schallaburg gelesen. Sie handelt von der Donau. Da ich an diesem Fluss lebe, finde ich das Thema sehr interessant. Also fahre ich abseits der Autobahn durch wunderbare Mostviertel Richtung Schallaburg. Ich buche eine Führung. Diese ist wirklich super interessant und persönlich da wir nur drei Personen sind. Es macht Lust den Verlauf der Donau zu bereisen. Eigentlich wollte ich ja heuer nach Rumänien. Diese Reise und damit das Donau Delta ist Corona zum Opfer gefallen. Sie steht aber auf der Prioritätenliste ganz oben. 

Anschließend fahre ich wieder abseits der Autobahn nach Termitz. Dort spielen heute Abend die New West. Das Navi leitet mich über schmale Güterwege durch die „Kalte Kuchl“ (ein Motorrad-Paradies) und durchs Höllental nach Ternitz. Pünktlich beim Eintreffen geht ein Wolkenbruch nieder.  Also koche ich mir erstmals einen Kaffee bevor ich mich ins Fest stürze. Der Wetterbericht hat eigentlich einen trockenen Abend versprochen. Das wird sich leider nicht erfüllen. New West spielen wie gewohnt sensationell, und ich tanze auch viel. Aber leider wird der Abend immer wieder durch heftige Schauer unterbrochen. Die Tanzfläche ist für meine Boots ohnehin viel zu rutschig also tanze ich alleine auf der Wiese. Irgendwann weiß ich nicht mehr ob ich vom Regen oder vom schwitzen so nass bin. Gegen 22.30 ziehe ich mich ins womo zurück. Alle Linedancer sind weg und mir persönlich sind schon zuviel alkoholisierte Festbesucher. Da ich mit dem Bus direkt vor dem Fest stehe kann ich mir den Rest der Nummern bei ein guten Glas Wein 🍷 aus der Entfernung  und im Trockenem anhören. 

Gut geschlafen trotz noch längerer Party nebenan. Heute soll es noch nach Stockerau zu einem Country Linedance Workshop gehen. Aber zuerst fahre ich „zur hohen Wand“. Die Maut kostet 5,50 Euro und schon schlängle ich mich die steile Bergstraße hinauf und bin wieder froh so einen geschickten kleinen Bus zu haben. Vom Parkplatz wandern wir langsam zum Skywalk mit herrlicher Aussicht. Auch Liegen sind dort aufgestellt und da mittlerweile die Sonne wieder scheint genieße ich hier das herrliche Panorama.

Danach mache ich noch einen Abstecher nach Wiener Neustadt. Eine nette Stadt wobei am heutigen Sonntag etwas leer. Ein Besuch unter der Woche wäre besser, wenn am Marienmarkt lebendiges Markttreiben herrscht und die Geschäfte geöffnet haben. Ein anders mal. Aber ich finde die „Eisgreisslerei“. Sie ist überregional bekannt für ihre ausgefallenen Eissorten und die hervorragende Qualität. Es wird eine Kombi aus Mohn, Kürbiskernöl und Orange-Lavendel. 

Dann gehts durch Wien nach Stockerau zur Kaiserrast. Mittlerweile ist es drückend heiß. Mark Miner ist auch da und Andy zeigt uns seine zwei neuen Choreografien zu zwei Nummern von Mark Miner. Der Tanz „Warm welcome“ ist schön und rund. Der zweite „Wiskey and Wheel „ sehr flott und eine Herausforderung. Aber bei denen die ihn schon können schaut er cool aus.  

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