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Spanien

Sanlúcar de Barrameda

Einige Tage in La Siesta de la Gaviota.

Am Dienstag bin ich wieder Richtung Norden gefahren. Aus unerfindlichen Gründen zahle ich am Parkplatz von Cádiz mit meinem kleinen Auto um zwei Euro mehr als Rosemarie mit ihrem großem Wohnmobil. 🤭Ich will mir noch einen Stellplatz ansehen und vielleicht ein paar Tage ausspannen und die Sonne genießen. Diese hat sich in dieser Ecke von Spanien breit gemacht. In anderen Gebieten ist das Wetter nicht so toll. 

Der Platz ist toll. Mit eigenem Privatstrand. Sehr persönlicher Betreuung durch Carmen und ihre Kolleginnen die Deutsch und Englisch sprechen. Ich habe Glück und finde Platz. Auch Rosemarie die sich später entschieden hat nachzukommen findet mich ein Plätzchen. Einige Tage später ist er ausgebucht. In der Nachbarschaft gibt es einen Biobauern. Die Produkte kann man am Platz kaufen. Morgens kommt immer wieder ein Hahn vorbei. Und es gibt immer was zu schauen 👀 wenn sich riesige Wohnmobile durch das Tor zwängen und davor sogar der Baum dran glauben muss.

Carmen hilft uns bei der Buchung einer
Sherryverkostung. Am Donnerstag fahren wir wir dem Rad nach San Luca und werden von Victor in der Bodega La Gitana herzlich empfangen und wir genießen die Tour und Verkostung. Spannend die Geschichte wie eine Frau und eine Gitana maßgeblich an der Gründung dieser Botega mitwirkte.

Danach gibts Eis und Kuchen und wir entdecken noch etwas den Markt und die nette Stadt. Danach gibts Käse 🧀 und Schinken und Aperol am Platz.

Am Freitag haben wir eine Massage gebucht. Ein toller Physiotherapeut, sehr kompetent bearbeitet mit Massage, Chiropraktik, und Kinesiolgie meine blockierte Wirbelsäule. Am Nachmittag machen wir uns zu Fuß zum Hafen in Chipiona auf um Muscheln zu essen. Die kleinen Kokinas. Und weiß so hervorragend schmeckt bestellen wir gleich eine zweite Portion. 

Ansonsten sind die Tage gefüllt mit Lesen, Strandspaziergängen mit den Hunden. Bei Ebbe kann man lange am Meer entlang spazieren und Aimy liebt es die Vögel aufzuschrecken die im seichten Wasser nach Futter suchen. Dafür stinkt sie danach nach Fisch 🐟. 

Am Samstag Vormittag ist mir dann das Schanier meiner Klappe unter der Sitzbank gebrochen. Eine Bitte um Hilfe in der Rezeption, sofort wird jemand geschickt um mir zu helfen. Er muss für neue Scharniere in die Stadt fahren. Als ich frage was es kostet will er nur 3 Euro fürs Material. Der Rest ist Service vom Platz. Natürlich gebe ich ihm ein anständiges Trinkgeld. 

Den Sonntag verplaudere ich in der Sonne mit Peter und Gisela. Ein spannendes Ehepaar aus Bayern. Wir haben so viele philosophische Themen dass die Zeit wie im Flug vergeht. 

Abends gehen wir zum Sundowner noch in eine nahe Bar und genießen bei einem Wermut tinto die Musik, das Meer und die Lebensfreude der Spanier an einem Sonntag Abend. 

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