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Teufelstein

Ich hatte eine entspannte Nacht am Parkplatz auf der Schanz. Mein Plan war möglichst früh aufzubrechen um den Sonnenaufgang am Teufelstein erleben zu können. Traditionell macht man das hier zur Wintersonnenwende ins so lange ist ja nicht mehr hin. Ich bin also für mich Morgenmuffel gefühlt mitten in der Nacht aufgestanden, habe mich aber dann doch nicht getraut im Finstern aufzubrechen. Also hab’s doch zuerst Frühstück. Das war gut so, wie sich später gezeigt hat. Um 7:30 war ich dann startklar. Zum Glück war der Weg gut ausgetreten, sodass man auch ohne Schneeschuhe gut voran kommt. (Meine sind ja kürzlich kaputt gegangen). Auch Shila ist motiviert und läuft gut mit.


Der auf 1498 m hohe Gipfel ist eine sagenumwobene Kultstätte. Der Teufelstein selbst besteht aus drei großen übereinanderliegenden Felsklötzen, welche eine Höhe von zirka 6 Metern aufweisen. Der Sage nach wollte der gefallene Engel Luzifer hier einen Turm erbauen, welcher bis in den Himmel ragen sollte, um so wieder in den Himmel zu gelangen.

Um 10 Uhr sind wir nach 2:30 Stunden wieder zurück. Das Wetter zeigt sich mittlerweile entgegen dem Wetterbericht von seiner besten Seite. Ich beschließe nach Fischbach runter zu fahren. Dort habe ich gestern einen wunderbaren Parkplatz mit viel Sonne 🌞 entdeckt. Dort werde ich es mir heute gemütlich machen. Aber zuvor machen wir noch einen Abstecher in den Ort und werden in der Bäckerei fündig. Ein paar Weihnachtskekse und eine ganz frische Schaumrolle müssen mit. Nach einem einfachen Mittagessen genieße ich die wärmende Sonne und eine heisse Schokolade vom Zotter und eben meine Gutsis aus der Bäckerei. Die Hunde liegen vorm womo in der Sonne. So lässt es sich auch im Winter gut aushalten.

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